Aktuell

15. Dezember 2017

Abschied vom Sayner Schlosstheater

Nach 10 Jahren hieß es an diesem Abend Abschied zu nehmen vom beliebten Schlosstheater „Plätzchen Punsch und Pulverschnee“. Auch in der letzten Spielzeit waren alle Vorstellungen ausverkauft. Barbara Friedhofen, Leiterin des Schlossmuseums, dankte allen Protagonisten in einer bewegten Abschiedsfeier für 10 Jahre Kultur in der Industriekultur.

Wir dürfen gespannt sein, ob und was sich in diesem Jahr kulturell im Schloss abspielen wird.

24. November 2017

Exklusive Wei(h)nachtsprobe in exklusivem Ambiente

„Plätzchen, Punsch und Pulverschnee“, das seit vielen Jahren beliebte und mit Witz und Charme inszenierte weihnachtliche Schlosstheater in Bendorf Sayn, wird nach insgesamt 10 erfolgreichen Spielzeiten in diesem Jahr letztmalig stattfinden. Premiere und gleichzeitig Abschluss war deshalb unsere stimmungsvolle Wein- und Sektprobe in der Kulisse der diesjährigen Aufführung, dem „Wohnzimmer der Gnädigen Frau“! Passend zum Anlass haben wir absolute Raritäten und erstmals auch einen nicht deutschen Wein präsentiert: einen Rotwein aus dem Piermont! Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Sommèliere hat Betty Enchelmaier-Tietz dieses kleine biodynamische Weingut entdeckt, mit dessen Weinen wir unser Angebot zukünftig exklusiv ergänzen möchten.

Ein guter Jahrgang

Drei Weinliebhaber, drei Jahre Bendorf/Wein

Mit dem Wein geht es uns bisweilen wie auf Reisen mit der Lust und der Sehnsucht nach der Fremde, „Nur wer bereit zum Aufbruch ist, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen“, wusste bereits Hermann Hesse.

Doch sind Reisen immer auch darauf angelegt, um wieder zurückzukehren - so wie Odysseus nach langer Fahrt wieder heim nach Ithaka findet. Ganz ähnlich empfinden wir es beim Wein. Beim Probieren alle der Schätze in der Weinwelt dauert es stets nur eine gewisse Weile, dann ist sie wieder da, die unstillbare Sehnsucht nach unseren Heimat-Weinen. Nicht kopierbar in seiner Filigranität, seiner Präzision, ihrer schwebenden Transparenz, ihrer tänzerischen Leichtigkeit und überschwänglichen Aromenintensität. Nach einer tatsächlichen oder auch nach nur einer vinologischen Reise endlich wieder deutschen Wein trinken: Das ist HEIMAT. Endstation Sehnsucht.

Vor 3 Jahren haben wir uns deshalb entschlossen, diese Sehnsucht mit unseren Freunden, Kunden und Partner zu teilen. Nicht Parker-Punkten und Trauben im Gault Millau sind dabei unsere Orientierung, sondern Spaß an heimischen Weinen zu vermitteln, ihre Protagonisten bekannt zu machen und  dabei etwas vom nahezu „spirituel­len“ Hauch einfangen, den ein wahrhaftiges Weinerlebnis durchdringt.

Drei Jahre sind wir nun zu dritt auf diesem Weg unterwegs, viele Begegnungen und Erlebnisse haben uns bereichert. Wir sind gespannt auf die nächsten Jahrgänge und freuen uns auf viele gemeinsame und genussvolle Momente mit Ihnen.

14. Oktober 2017

Wein und Bier das rat´ ich dir

Diese Premiere konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen: das ersten Bendorfer Craft-Beer-Festival war ein Publikumsmagnet ersten Ranges und das, obwohl parallel mehrere Veranstaltungen in der Region ebenfalls um Publikum geworben haben. Neben 5 regionalen Biermarken präsentierten sich auch diverse FoodTrucks und Musiker auf der Bühne vor der Kirche, das Wetter war sommerlich warm und die Stimmung bestens – vor allem bei unserem Team am Stand um Cheforganisator Manfred Bauer. Der Trend bei jungen Leuten geht nämlich nicht nur zu authentischem, individuellen Bier, sondern auch zum Wein. Unser Stand war deshalb den ganzen Tag dicht umringt, es musste mehrfach für Nachschub gesorgt werden.

13. Oktober 2017

Wein trifft Kunst

„Kunst ist nicht das Brot des Lebens, wohl aber der Wein.“ Dieses Zitat des Deutschen Romantikers Jean Paul haben wir bei unserer Weinprobe im privaten Kunstmuseum von Dr. Axel Ciesielski in Hillscheid, dem „Kunstraum am Limes“, im Rahmen unserer  Veranstaltungsreihe „Wein an ungewöhnlichen Orten“ FAST wörtlich genommen. Es wurde zwar auch Brot gereicht, aber der Wein und die Kunst standen an diesem Abend im Mittelpunkt. Nach einem Glas Sekt zur Begrüßung nahm sich Dr. Ciesielski viel Zeit, den 20 Teilnehmern seinen Weg zur Kunst, das Konzept der Ausstellung und einzelne Werke auf spannende Weise zu erklären und dabei unaufgeregt und beiläufig über Stars und Allüren, über regionale Künstler und Menschen zu philosophieren. Im Anschluss moderierten Gernot Kallweit und Betty Enchelmeier-Tietz die Weinprobe. „Kunst soll gut tun und der Besuch des Kunstraums wie ein Kurzurlaub wirken“, ist der Wunsch von  Dr. Ciesielski. Der wurde an diesem Abend auf wunderbare Weise erfüllt. Die Teilnehmer waren restlos begeistert von der Kombination aus visuellen und kulinarischen Eindrücken.

Fotograph: Helge Artikus, www.articus-roettgen.de